Podiumsdiskussion

NAJU / Jörg Farys
NAJU / Jörg Farys

Ziel einer Podiumsdiskussion ist es, ein Thema aus verschiedenen Perspektiven vor Publikumzu beleuchten. Dadurch kann zur Meinungsbildung der Öffentlichkeit beigetragen werden. Podiumsdiskussionen eignen sich zum Beispiel sehr gut, um vor Wahlen eure Forderungen mit allen Kandidat*innen zu diskutieren.

Spannend wird eine Podiumsdiskussion, wenn es zu Kontroversen kommt, die Diskussionsteilnehmer*innen also gegensätzliche Meinungen vertreten. Das Publikum kann in die Diskussion eingebunden werden, indem es Fragen stellen und Kommentare abgeben darf.

Die moderierende Person spielt in der Diskussionsrunde eine zentrale Rolle. Sie*er muss dafür sorgen, dass der rote Faden nicht verloren geht. Dafür erklärt die Moderation den Ablauf der Veranstaltung und legt die Spielregeln fest. Den Verlauf der Podiumsdiskussion liegt in ihrer Hand und sie achtet darauf, dass jeder Podiumsgast im gleichen Zeitrahmen etwas beitragen kann.
   
Für abwechslungsreiche Diskussionsrunden könnt ihr einiges tun, beispielsweise:

  • Ampelabstimmung
    Zu Beginn erhalten alle Teilnehmer*innen je eine grüne, gelbe und rote Karteikarte. An passenden Stellen während der Diskussion fragt die Moderation nach der Meinung der Anwesenden: Seid ihr dafür? Oder dagegen?
  • Den Raum inszenieren
    Ihr könnt den Veranstaltungsraum oder die Bühne sogar besonders inszenieren – wie z.B. als Boxring für den verbalen Schlagabtausch. Denkt aber auch an passendes Catering, Sitzgelegenheiten, technische Ausstattung wie Mikrofone, Lautsprecher, Licht, rote und grüne Karten.
  • Zeiten vorgeben
    Es kann sein, dass politischen Entscheidungträger*innen um einiges länger reden wollen als die beteiligten Trashbusters. Um dem vorzubeugen, könnt ihr jeder*jedem Beteiligten eine kleine Sanduhr in die Hand geben, die die Redezeit vorgibt – das ist zugleich sehr unterhaltsam.

Erzählt euren Freund*innen davon!